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Dein Immunsystem

Hallo und herzlich willkommen zu meinem 1. Blog-Beitrag!

Leider etwas verspätet, aber ich wurde gehackt mit allem was dazugehört, und das musste erst wieder in Ordnung gebracht werden. Also denn…

Heute geht es rund um dein Immunsystem.

Gerade in dieser Jahreszeit dreht sich alles darum, wie man sein Immunsystem stärken, schützen und aufbauen kann. Häufig hört man da: „Du musst Sport treiben, kalt duschen, gut schlafen und vitaminreich essen. Dann heißt es wieder: „Du kannst im Erwachsenenalter dein Immunsystem nicht mehr stärken.“ Was stimmt denn nun?

Noch im Mutterleib sind wir vor Erregern meist sicher, da die Antikörper unserer Mütter uns schützen. (Das geschieht über die Plazenta) Daher können wir die unzähligen Keime im Geburtskanal überstehen. Der „Nestschutz“ hält ca. ein ½ Jahr an. Durch Stillen etwas länger.

Danach wird das Immunsystem trainiert. Es lernt, welche Kontakte mit Partikeln und Mikroorganismen aus der Umwelt neutralisiert werden müssen (z. B. Rhinoviren) und welche als harmlos einzustufen sind und toleriert werden dürfen (z. B. Hausstaub).

Es baut sich ein Immungedächtnis auf, weil wir lernen, wann wir mit welchen Antikörpern schießen müssen um einen krankmachenden Eindringling zu eleminieren. Das ist richtig schlau, denn wenn der nächste Schnupfen oder grippale Infekt auf uns trifft, auch mit einem anderen Virus, dann kommt die Erinnerung: „Hey, letztens habe ich einen ähnlichen Schnuppi mit dieser Killerzelle geschafft. Mal sehen ob es mit derselben geht oder ob ich was verändern muss.“

Deswegen müssen wir uns nicht wundern, dass kleine Kinder jährlich 10 bis 12 Infekte haben und dauerkrank scheinen. Keine Panik, das ist nichts Ungewöhnliches. Das Immungedächtnis wird so geschult und nach einigen Erkältungswintern lässt die Infekthäufigkeit meist nach. (Wenn man dem Immunsystem diese Entwicklung lässt, aber das ist eine „andere Geschichte“)

Das Immunsystem stärken, ist eigentlich nicht der richtige Ausdruck. Besser sollte es heißen, das Immunsystem unterstützen. Da kannst du einiges tun, wenn du weißt was dein Immunsystem schwächt.

Ganz oben auf der Liste steht Streß!!! (Mehr über Streß in einem extra Blog)

Bei Dauerstreß tickt eine Zeitbombe! Solange der Streß anhält, werden Krankheitserreger in Schach gehalten, weil der Körper so viel Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausschüttet

Sobald aber Ruhe einkehrt, sinkt dieses Level wieder und eine Infektion kann sich ihren Weg bahnen. Deshalb bist du gerade häufig im Urlaub krank, wenn du dich von deinem Streß erholen willst.

Unausgewogene Ernährung

Dein Immunsystem benötigt eine Vielzahl von Vitaminen und Spurenelementen um deine Schleimhäute zu schützen, die eine natürliche Barrierewirkung aufrechterhalten können um u. a. freien Radikalen entgegenzuwirken. Z. B. Zigarettenrauch ist ein freies Radikal, weil mit diesem Rauch oxidativer Streß auf Zellebene wirkt. (Der Körper weiß was gut und schädlich für ihn ist) Daher braucht dein Körper eine antioxidative Substanz um dem Einhalt zu gebieten. Nennt sich Vitamin C.

Auch noch wichtig für die Aufrechterhaltung eines normalen Immunsystems sind die Vitamine A, B6, B12 und D.

Weitere Mikronährstoffe, die eine große Bedeutung haben, sind die Spurenelemente Zink, Kupfer, Selen und Eisen.

Leider beinhalten unsere Nahrungsmittel nicht mehr genug an Vitaminen und Mikronährstoffen (ausgedörrte Böden, Dünger etc.). Soviel Brokkoli kann man gar nicht essen, um genügend Vitamin C aufzunehmen, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Und auch NEM’s, sogenannte Nahrungsergänzungsmittel halten nicht immer, was sie versprechen. Hier ist jeder selbst gefragt und ich unterstütze gerne bei Interesse.

Eine gestörte Darmschleimhaut

Unausgewogene Ernährung = gestörte Darmflora – zu viel Zucker, zu wenig Ballaststoffe stören das Mikrobiom in der Darmschleimhaut. Darmpilze sind ganz versessen auf Zucker!!! Somit haben es die guten Darmbakterien schwer, werden weniger und die schlechten Darmbakterien vermehren sich und feiern Parties. Das widerum schadet deinem Immunsystem, weil ca. 70% aller Abwehrzellen im Dünndarm und/oder im Dickdarm gebildet werden.

Schlafmangel

Wenn du nachts nicht oder nicht gut schläfst, fühlst du dich am Morgen wie gerädert, weil dein Körper keine Erholung erfahren hat. Das wirkt sich negativ auf dein Immunsystem aus, da man annimmt, dass im Schlaf Entzündungsmediatoren, die während des Wachseins anfallen, neutralisiert werden.

Dein Immunsystem schläft nicht, sondern befindet sich in einem Zustand, in dem Körper und Gehirn hochaktiv sind. Laut der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) haben die meisten Erwachsenen einen täglichen Schlafbedarf von 6 bis 8 Stunden.

Die Ursachen für Schlafmangel sind mannigfach. Streß, Hormonstörungen, Organfunktionsstörungen um nur einige zu nennen. Hier sollte die Ursache gefunden und behandelt werden. Menschen mit Schlafstörungen haben auch häufig Rückenprobleme.

Kälte

Wenn du frierst, versucht dein Körper dein Gehirn und deine inneren Organe vor Unterkühlung zu schützen. Daher ziehen sich deine Blutgefäße in der Peripherie (in Armen, Beinen und in den Schleimhäuten) zusammen. Leider führt die verminderte Durchblutung dazu, dass im Blut weniger Immunzellen zirkulieren. So bist du anfälliger für krankmachende Viren, Bakterien und sonstiges Getier.

Trotzdem solltest du Kälte nicht generell meiden. Du kannst deinen Körper weitestgehend dahin trainieren, dass dein Immunsystem auch bei niedriger Umgebungstemperatur trotzdem nicht völlig erlahmt und die Immunzellenzirkulation weniger eingeschränkt ist. Saunieren, Infrarotkabinensitzungen oder Spaziergänge können hier sehr wirksam sein.

Fazit

Ich bin immer wieder davon beeindruckt, wie unser Körper funktioniert, wenn wir ihm das geben was er wirklich braucht. Das wir alles in uns tragen, was uns gesund erhält und uns auch wieder heilen lässt, wenn wir doch mal schwächeln. Na, wer sich das ausgedacht hat, muss ein Genie gewesen sein!

Bei Fragen oder Unklarheiten frag deine Heilpraktikerin

Heike Sebastian

Nachtrag: Sollte dir dieser Blog Beitrag gefallen haben, freue ich mich über ein positives Feedback. Es gab schon im Vorfeld so viele inspirierende Ideen, auch zu Rezepten und schönen Bildern! Das habe ich alles im Hinterkopf abgespeichert. Bitte seid etwas geduldig mit mir… ich lerne ja immer noch mit diesem Tool 😉 umzugehen. Bis bald und einen guten Start in die kühlere Jahreszeit.